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Chronik des ASV Zirndorf

Gründungstag: 16. April 1946

Der neu gegründete Verein setzte sich aus Mitgliedern ehemaliger Zirndorfer Vorkriegs-Vereine zusammen, so des TSV 1861, 1. FC Zirndorf, SpVgg, Arbeiter Turn- und Sportverein Jahn und dem Radfahrverein Solidarität.

Als Sportgelände wurde  das TSV-Gelände an der Jahnstraße mit der bestehenden Turnhalle genutzt. Diese Anlage musste damals in mühevoller Kleinarbeit und unter tatkräftiger Hilfe der Mitglieder erst wieder renoviert werden.

Der TSV 1861 löste  sich im August 1948 aus dem Verein und wurde wieder selbständig.

Dies ist wohl der Hauptgrund, warum zwischen beiden Sportvereinen über Jahrzehnte eine gewisse „Fehde“ bestand, vor allem bei den Menschen, die das Auseinanderbrechen miterlebt hatten. Mit leeren Händen, ohne Entschädigung für die Aufbauarbeit und ohne das in diese „Ehe“ eingebrachte Vermögen musste die Sportstätte an der Jahnstraße verlassen werden.

Es blieben aber viele Mitglieder dem ASV treu, die unter dem Vorsitz von Nikolaus Heckel dem allerersten Vorstand des neuen Vereins,  ihren Sport betrieben. So gab es zur damaligen Zeit Fußball, Handball, Schwer- und Leichtathletik. Kurz darauf kam auch der Tischtennis-Sport dazu. Nach dem Weggang des TSV entfiel  Leichtathletik und Handball, doch es entstand eine Ringer- und erneut eine Handballabteilung im ASV.

Ab 1948 wurde  gespielt und trainiert auf dem gepachteten Gelände des 1. FC Zirndorf an der damaligen Leichendorfer – der heutigen Schwabacher Straße.

Bereits 1950 konnte der ASV dieses Gelände von der Stadt käuflich erwerben, und damit den Grundstein für das heutige Sportgelände legen.

Im August 1951 war das Sportheim fertig  und wurde zusammen mit dem Sportgelände, bestehend aus 1 ½ Spielfeldern, eingeweiht.

In späteren Jahren erfolgte Erweiterungsbauten sowie Zukäufe und Anpachtungen von Sport-flächen, so stehen dem Verein heute 3 Rasenspielfelder und 1 Trainingsplatz zur Verfügung.

Der Saal des ASV-Heimes, früher Spiel- und Trainingsstätte von Ringern und Tischtennislern, dient heute vorrangig als Trainingsraum für die Tanzgruppen der Cyrenesia und der Mu-Ki-Gruppe.

Die Ringerabteilung wurde im Jahr 1990 aufgelöst, es fehlte letztlich an Mitgliedern und Nachwuchs und auch die Sportmög-lichkeit im Saal des ASV war nicht mehr zeitgemäß. Den größten Erfolg in dieser Abteilung erreichte fraglos Albert Roth mit dem Titel eines Deutschen Meisters im Freistil  im Jahr 1959.

Inzwischen gibt es auch eine Gymnastik-  und eine Mutter-Kind-Gruppe im Verein.

Natürlich gab es auch beim Fußball Höhepunkte, so spielte die 1. Mannschaft immerhin ab 1962 drei Jahre in der Bayernliga, der damals höchsten Amateurklasse.

Ebenso wurden beim Damenhandball und in der Tischtennisabteilung achtbare Erfolge erzielt.

Um neben dem Sport nach dem Krieg auch dem geselligen Leben Rechnung zu tragen, wurde im November 1953 eine Gesellschaftsabteilung mit Namen „Die Unentwegten“ gegründet. Hier wurden – dem damaligen Interesse gemäß - Tanz- und Quizabende veranstaltet und große Ausflüge unternommen. Aus einer „Gaudi“ heraus kürte man innerhalb dieser Abteilung  im Fasching 1956 ein Prinzenpaar mit Gefolge (Elferrat, Garde usw.) – die Cyrenesia als Faschingsgruppe war geboren und blickt im Fasching 2006 auf 50 Jahre Bestehen zurück.

Auch eine Theatergruppe etablierte sich innerhalb der Unentwegten, erstmals spielte man in den Jahren 1966 – 1969, im Jahr 1979 wurde die Theatergruppe erneut zum Leben erweckt und ist bis heute in – fast – jedem Herbst mit einem Theaterstück im ASV-Heim zu sehen. Zwischen 12 u. 14 Vorstellungen werden pro Saison aufgeführt, ein Beweis, wie viel Publikumsinteresse daran besteht.

Namen und Daten:

Nikolaus Heckel   1. Vorstand von Gründung bis 1968 

Willi Knapp            1. Vorstand von 1968 bis 1993

                                      – bis zu seinem Tod 2007 Ehrenvorsitzender

                                   Ihm zu Ehren wurde die Anlage  „Willi-Knapp-Sportanlage“ benannt

Dieter Sturm         1. Vorstand von 1993 – 2001

Dieter Vestner      2.Vorstand u. kommisarischer Vorstand 2001 – 2002

Lothar Konrad     1. Vorstand seit 2002